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ISO 9001 - ISO 9001 2008 ersetzt ISO 9001 2000

Umsetzung der Anforderungen aus ISO 9001 (ISO 9001 2008 ersetzt ISO 9001 2000)

Wir bieten Ihnen eine umfassende Beratung und Unterstützung bei der Optimierung Ihrer Prozesse im Unternehmen zur Steigerung der Kundenzufriedenheit sowie bei der Vorbereitung Ihres Unternehmens auf eine ISO Zertifizierung.

Einführung vom QM System:
Wir unterstützen Sie bei der Einführung eines QM Systems !

Für das Qualitätsmanagement hat sich weltweit die ISO 9001 2008 als wichtigstes Regelwerk etabliert und ersetzt die ISO 9001 2000 .

Die konsequente Ausrichtung des Unternehmes auf Ziele und die Einbindung aller Mitarbeiter an den Führungs-, Wertschöpfungs- und Unterstützungsprozessen ermöglicht das vorhandene Potenzial in den Unternehmensprozessen zu erkennen und eine effiziente Nutzung.

So führen Sie ihr QM System erfolgreich ein
  • Ermitteln Sie, was Ihre Kunden wünschen und was sie darüber hinaus erwarten.
  • Legen Sie auf dieser Grundlage Ihre Qualitätspolitik und Ihre Ziele fest.
  • Definieren Sie die zur Zielerreichung notwendigen Abläufe und Verantwortlichkeiten.
  • Stellen Sie die dafür notwendigen Ressourcen zur Verfügung.
  • Messen Sie Wirksamkeit und Effizienz.
  • Führen Sie einen Prozess der ständigen Verbesserung ein und wenden Sie ihn an.

Wir unterstützen Ihr Unternehmen auf dem Weg zur erfolgreichen ISO Zertifizierung. Wir beraten bei der Erstellung von schlanken Systemen, die nicht nur für den Zertifizierer da sind, sondern die durch alle Beteiligte leben und einen Mehrwert für Ihr Unternehmen bieten. Dies geht von der Formulierung der Qualitätspolitik, über die Visualisierung des Zusammenwirkens der Prozesse bis hin zur Regelung konkreter Abläufe.

Wir führen vor der Zertifizierung interne Audits durch und bauen somit Berührungsängste mit den eingeführten Regelungen ab und schaffen die Voraussetzungen für eine erfolgreiche ISO Zertifizierung.

Die Einführung der ISO 9001 bietet Ihnen folgende Vorteile:
  • Transparente und optimierte innerbetriebliche Abläufe
  • Verstärkte Ausrichtung der Abläufe auf die Kundenanforderungen
  • Reduzierung der Schnittstellenprobleme durch klare und einfache Regeln
  • Anwendung von weltweit bewährten Qualitätsmanagementstrukturen
  • Förderung des „Prozessdenkens“ zwischen Abteilungen

Unterschiede ISO 9001 2008 - und - ISO 9001 2000
Nachdem die ISO 9001 2008 am 14.11.2008 veröffentlicht wurde, folgte die deutsche Fassung DIN EN ISO 9001:2008 am 01.12.2008, welche im Folgenden mit ISO 9001:2008 abgekürzt ist. Die neue Norm enthält keine neuen Forderungen. Als technische Überarbeitung (amendment) der ISO 9001 2000 beschränkt sie sich auf "Klarstellungen" im Normentext und Verbesserungen der Kompatibilität zur ISO 14001 (Umweltmanagement).
Wir werden im Folgenden die wesentlichen Änderungen aufzeigen und versuchen, sie zu erklären.

Die "Klarstellungen" könnten das bisherige Verständnis berichtigen, d.h. vielleicht erhöhte Anforderungen, vielleicht reduzierte Anforderungen oder auch keine Änderungen. Die Auswirkungen hängen davon ab, wie Ihr QM-System verwirklicht ist.

Kapitel 1.1 - Anwendungsbereich, Allgemeines
Die Darlegung der Fähigkeit zur ständigen Bereitstellung von Produkten ... ist hier wieder präzisiert mit "gesetzlichen und behördlichen Anforderungen", bezogen auf das Produkt (s.o. zu 0.1). Der Begriff "Produkt" wird in Anmerkung 1 b) erweitert um "alle beabsichtigten Ergebnisse der Produktrealisierungsprozesse". Hierunter fallen z.B. Zwischenprodukte. Zu deren Prüfung gibt es in Abschnitt 8.2.4 mögliche Vereinfachungen, s.u. Hierunter fallen auch (!) Zulieferungen (Teile, Komponenten, Roh,- Hilfs- und Betriebsstoffe).

Kapitel 4.1 - Qualitätsmanagementsystem, Allgemeine Anforderungen
a) Die Prozesse und ihre Anwendung in der gesamten Organisation müssen festgelegt werden.
b), c) und d) unverändert
e) Die Prozesse müssen überwacht und, soweit zutreffend, gemessen und analysiert werden.
Nach Anmerkung 1 müssen alle Prozesse betrachtet werden (früher stand hier "sollten"), also Leitung (Abschn. 5), Ressourcenmanagement (Abschn. 6), Produktrealisierung (Abschn. 7) sowie Messung, Analyse und Verbesserung (Abschn. 8). Diese müssen festgelegt werden, was nicht zwangsläufig bedeutet, dass sie auch
dokumentiert sein müssen (Anmerkung 2 in 4.2.1).

"Festlegung" bedeutet methodisches Vorgehen, z.B. Prozesse beschreiben (Prozessbeschreibungen, Verfahrensanweisungen) beschreiben, wie sie überwacht werden, auch ausgegliederte Prozesse, etwa Fremdentwicklung und -fertigung, aber auch z.B. IT-Dienstleistungen informell festlegen (muss dann allgemeingültig bekannt sein und beachtet werden) EDV-Verfahren, z.B. ERP, PPS Maschinen- / Prozesssteuerung.

Eine sicher begrüßte Einschränkung bietet Unterpunkt e): Überwachung der Prozesse ja, aber Messung und Analyse nur dort, wo es sinnvoll und machbar ist.

Kapitel 5.1 - Selbstverpflichtung der Leitung
Möglicherweise härtere Zeiten für das Top-Management:
Es muss seine Selbstverpflichtung in Bezug auf die Entwicklung und Verwirklichung des QM-Systems und dessen ständige Verbesserung nachweisen. Qualitätsmanagement gehört zur Führungsverantwortung. Das "Commitment" der Geschäftsleitung wird mancher Auditor in Erfahrung bringen wollen, z.B. im Zuge der Einführung des Systems, insbes. aber jahresaktuell beim Setzen von Zielen und deren Überprüfung in der Managementbewertung. Die in der Qualitätspolitik immer wieder gesehene "Verpflichtung aller Mitarbeiter" auf die Regelungen im QM-System greift hier zu kurz.

Kapitel 5.5.2 - Beauftragter der obersten Leitung
Der von der obersten Leitung ernannte QM-Beauftragte muss ein Mitglied der Leitung der Organisation sein. "Mitglied der Leitung" heißt Führungskraft/Manager(in), Die Verantwortung wird "hoch aufgehängt", Aufwertung des QM-Beauftragten. Teilaufgaben sind natürlich delegierbar, nicht aber die Gesamtverantwortung. Das formlose Outsourcing an den externen Berater ist nunmehr Vergangenheit. Ein Ausweg für Organisationen, die auf externe Fachkompetenz angewiesen sind, ist dennoch vorstellbar: Eine Berufung in das Management per (Teilzeit-) Arbeitsvertrag mit festgelegten Verantwortlichkeiten und Befugnissen sollte nach unserer Meinung normkonform sein. Die Zusammenarbeit mit externen Parteien, z.B. Beratern, ist weiterhin möglich.