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UM System

Aufbau UM System und Einführung UM System sowie Iso Zertifizierung (ISO 14001, ISO 14000)

Wir unterstützen Sie bei der Einführung vom UM System oder Weiterentwicklung vom UM System !

Wir beraten und schulen Sie zu allen Belangen des Umweltmanagementsystems. Wir sorgen dafür, dass Sie gut durch die Zertifizierung kommen.

Im Gegensatz zu EMAS ist die ISO 14001 eine privatwirtschaftliche Norm und international gültig. Die ISO 14001 ist prozessorientiert aufgebaut und folgt dem Ansatz "Planen - Umsetzen - Kontrollieren - Verbessern".

Das UM System ist ein wesentliches Führungselement, daß alle organisatorischen und technischen Aktivitäten eines Unternehmens auf die Einhaltung der gesetzlichen Verpflichtungen und zur Reduzierung der Umweltauswirkungen der Prozesse ausrichten soll.

Das UM System sollte fester Bestandteil der Unternehmensstrategie sein. Die bisherige betriebliche Organisation sollte daher unter diesem Aspekt neu strukturiert und auf die Belange der Norm ISO 14000 bzw. ISO 14001 ausgerichtet sein mit der Zielrichtung, eine bessere Transparenz des Unternehmens zu erreichen, die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen und die Kosten langfristig durch gute Abläufe zu senken.

Sie nutzen die Anforderungen aus der ISO 14001 zum Umweltmanagement System (UM System) als Instrument zur verbesserten Unternehmensführung. Vor der Einführung des UM-Systems sind alle Prozesse im Unternehmen, einschließlich der Kundenprozesse, zu analysieren. Wichtig ist, alle Störfaktoren frühzeitig zu erkennen, um Vorbeugungsmassnahmen zu treffen.

Die Einführung eines UM- Systems ist schrittweise vorzunehmen. Der Aufbau und die Funktionsüberprüfung brauchen Zeit.

Während des Aufbaus werden normenkonforme Unterlagen und Dokumente geschaffen. Das Ergebnis der Dokumentation ist das Umweltmanagementhandbuch. Wenn das System funktioniert, kann die ISO Zertifizierung in Angriff genommen werden. Normalerweise wird das UM System in das QM System integriert um die Dokumentation so gering wie nötig zu halten.

Der Aufbau vom UM System gliedert sich in folgende Schritte:
Vorbereitung
  • Beschluss der Unternehmensleitung zur Einrichtung eines Umweltmanagementsystems
  • Auswahl eines ggf. externen Beraters zur Sicherstellung eines effizienten Projektablaufs
  • Prüfen von Fördermöglichkeiten für das Unternehmen
  • Betriebsbegehung
  • Definition des Projektteams und des Projektleiters, Projektplan erstellen, Verabschiedung des Projektplans
  • Projektfreigabe durch die Geschäftsleitung
  • Information in der Organisation
  • Kickoff- Meeting

Bestandsaufnahme (Umweltprüfung)
  • Interview mit Geschäftsleitung, Bereichsverantwortlichen, Betriebsbeauftragten, Meistern,Anlagenverantwortlichen und Betriebsrat
  • Sichtung und Erstanalyse aller vorhandenen umweltrelevanten Informationen und Dokumente
  • Erstaufnahme der betrieblichen Tätigkeiten, Verfahren, Prozesse, Produkte und Dienstleistungen
  • Ermitteln der Umweltaspekte und Umweltauswirkungen durch Stoff- und Energieströme
  • Ermitteln der Risikopotentiale unter Berücksichtigung normaler, abnormaler und notfallbedingter Rahmenbedingungen
  • Erfassen der vorhandenen Umweltschutzmaßnahmen und -vorrichtungen
  • Erfassen der Nichtkonformitäten der Betriebsorganisation bzgl. der IS0 14001
  • Zusammenstellen der einschlägigen Gesetze, Verordnungen, technischen Regeln etc.
  • Entwickeln eines Umweltrechtskataster
  • Feststellen des Genehmigungsbestands von anzeige- und genehmigungsbedürftigen Anlagen
  • Ableiten der unternehmerischen Pflichten aus den Rechtsvorschriften und behördlichen Genehmigungen
  • Abgleich der Tätigkeiten, Produkte und Dienstleistungen mit den rechtlichen Vorgaben und
  • Erfassen der Nichtkonformitäten
  • Informationsweitergabe an die betroffenen Abteilungen
  • Festlegen eines Verfahrens zur Überwachung der Änderungen von Rechtsvorschriften

Bewertung
  • Analyse des Datenmaterials zur Festlegung / Detailplanung weiterer Maßnahmen
  • Bewerten der Umweltaspekte und Umweltauswirkungen (Signifikanzbewertung z.B. gemäß einer ABC-Bewertung zur Ableitung der bedeutenden Umweltaspekte und Umweltauswirkungen)
  • Risikobetrachtung der Umweltaspekte und Umweltauswirkungen gemäß normaler, abnormaler und notfallbedingter Rahmenbedingungen
  • Bewerten der vorhandenen Umweltschutzmaßnahmen und -vorrichtungen im Hinblick auf die festgestellten Umweltaspekte und Umweltauswirkungen
  • Berichterstattung über identifizierte Schwachstellen und Verbesserungspotenziale an die Geschäftsleitung und an die betroffenen Abteilungen
  • Festlegen konkreter Maßnahmen mit Prioritätensetzung

Umweltmanagementsystem entwickeln
Umweltpolitik, Umweltziele, Umweltprogramm
  • Betriebliche Umweltpolitik formulieren
  • Ableiten von Umweltzielen und Verbesserungsmaßnahmen aus der Bestandsaufnahme
  • Erstellen einer Maßnahmenliste mit Angaben zu Verantwortung, Mitteln und Terminen zur Verankerung der Verbesserungsmaßnahmen im Umweltprogramm
  • Umweltpolitik, Umweltziele und Umweltprogramm durch die Geschäftsleitung freigeben lassen
  • erste Schulungsveranstaltung für die Mitarbeiter durchführen
  • Begleitendes Projektmanagement zur Überwachung des Umweltprogramms einrichten
  • Festlegen von Kennzahlen für Tätigkeiten, Produkte und Dienstleistungen, die bedeutende Auswirkungen auf die Umwelt haben
  • Kennzahlen ermitteln und überwachen

Betriebliche Umweltschutzorganisation(Aufbauorganisation) definieren
  • Organisationsstruktur festlegen
  • Bestellung der Beauftragten (falls noch nicht geschehen)
  • Erstellen von Stellen- bzw. Funktionsbeschreibungen für die Schlüsselpositionen (verantwortliche Personen – z.B. Produktionsleiter, Umweltschutzbeauftragter, Anlagenverantwortliche) im Umweltmanagementsystem
  • Schlüsselpositionen des Umweltmanagementsystems im Organigramm ausweisen
  • Funktionen und Verantwortlichkeiten im Unternehmen bekannt geben
  • Schulungen durchführen
  • Möglichkeit zur effektiven und regelmäßigen unternehmensinternen Kommunikation und Information schaffen (Betriebsversammlungen, Betriebszeitungen, Informationen am ‚Schwarzen Brett’ etc.) schaffen
  • Möglichkeit der Kommunikation mit externen Interessengruppen (Behörden, Kunden, Lieferanten, Banken, Versicherungen, Nachbarn) schaffen
  • Ermitteln möglicher Unfälle (Verletzungen, Vergiftungen), Notfallsituationen (Feuer, Explosionen, Austreten gefährlicher Flüssigkeiten oder Gase)
  • Planung angemessener Reaktionen auf Unfall- und Notfallsituationen zur Verhinderung oder Begrenzung von Umweltauswirkungen
Managementdokumentation erstellen (Ablauforganisation)
  • Schnittstellen zum Qualitätsmanagement und zur Arbeitssicherheit definieren
  • Dokumentation des betrieblichen Umweltschutzes in einem Umweltmanagement-Handbuch bzw. im Managementhandbuch (Integriertes Managementhandbuch)
  • Erstellen von Verfahrensanweisungen, Prozessbezeichnungen- und ggf. Arbeitsanweisungen
  • Erstellen von Formblättern zum Nachweis
  • Erstellen gesetzlich vorgeschriebener Dokumentation, z.B. VAwS Anlagenkataster nach VAwS, Betriebsanweisungen und Gefahrstoffkataster nach Gefahrstoffverordnung etc.
  • Festlegung der Dokumentenlenkung
  • Bereitstellen der Management-Dokumentation im Intranet (Definition der Zugriffsrechte für Änderungen und Löschung der Dokumente)
Kontroll- und Korrekturmaßnahmen installieren
  • Regelmäßige Überwachung und Messung maßgeblicher Merkmale der umweltrelevanten betrieblichen Arbeitsabläufen und Tätigkeiten
  • Bei Abweichungen von der Umweltpolitik, den Umweltzielen und den umweltrechtlichen Forderungen müssen Korrektur- und Vorsorgemaßnahmen ergreifen werden
  • Führen von Aufzeichnungen über erreichte Leistungen, Verfahrenslenkung und zum Nachweis der Übereinstimmung mit den Umweltzielen

  • Umweltbetriebsprüfung / Internes Audit
  • Auditplanung (Auditprogramm erstellen, ggf. Auditoren qualifizieren)
  • Ziele und Umfang der Umweltbetriebsprüfung festlegen (Auditplan erstellen)
  • Betriebsbegehung
  • Feststellen und Dokumentieren von Fehlern und Nichtkonformitäten mit den Sollvorgaben
  • Überprüfen der Wirksamkeit und Verlässlichkeit der Regelungen
  • Abschlussgespräch mit der Geschäftsleitung und den Bereichsverantwortlichen
  • Erstellen eines Auditberichts
  • Durchführen und Belegen der ggf. erforderlichen Korrekturmaßnahmen

Verbesserungsmaßnahmen (KVP) einrichten
  • Kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) einleiten
  • Kennzahlen fortschreiben und eventuell anpassen
  • Benchmarking innerhalb der Branche anstreben
  • Betriebliches Umweltinformationssystem (BUIS) etablieren
  • Standardisierung der Datenerhebung
  • Einrichten eines regelmäßig tagenden Umweltzirkels bzw. Einbezug des Umweltthemas in einen bestehenden Arbeitsschutzausschuss

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